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17.02.2025 | 04:45

Shooting-Star Rheinmetall läuft weiter - GreenTech-Aktien wie Nel, dynaCERT und Plug Power auf der Startrampe!

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Bildquelle: pixabay.com

Mit Beginn der Sicherheitskonferenz waren sie wieder da – die Rüstungsaktien. Rheinmetall damit zum ersten Mal über der 800 EUR-Marke. Auch der DAX 40-Index brilliert mit 22.600 aktuell sogar weit vor der NASDAQ. Nun machen Gerüchte über Friedensgespräche die Runde, so ganz glauben will die Börse das noch nicht. Die Verlierer der letzten Monate waren nicht zuletzt durch die Wiederwahl von Donald Trump die GreenTech-Aktien. Sie wurden angesichts der „Klimawandel-Verneiner“ aus dem Weißen Haus einfach links liegen gelassen. Doch die Charts erreichten keine neuen Tiefststände mehr. Grund für uns, die Titel erneut in den Fokus zu nehmen. dynaCERT konnte mit der VERRA-Zertifizierung erste Sprünge vollziehen, aber hier geht noch deutlich mehr. Selektion bleibt Trumpf!

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: RHEINMETALL AG | DE0007030009 , NEL ASA NK-_20 | NO0010081235 , DYNACERT INC. | CA26780A1084 , PLUG POWER INC. DL-_01 | US72919P2020

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Inhaltsverzeichnis:


    John Passalacqua, CEO und Director, First Phosphate Corp.
    "[...] Große Abraumhalden, wie sie bei der Phosphatgewinnung aus Sedimentgestein entstehen, wird es bei unserem Verfahren nicht geben [...]" John Passalacqua, CEO und Director, First Phosphate Corp.

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    Rheinmetall – Die nächste Marke ist eingeloggt

    Eine phänomenale Rally zeigt sich bei Rheinmetall! Das könnte schon jetzt DIE DAX-Aktie des gerade erst begonnen Jahres werden. Denn Ende Dezember stand der Titel nach einer ausgeprägten 2-Jahres-Rally noch bei 600 EUR, was aber gegenüber 2022 schon eine Versechsfachung bedeutete. Seitdem die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und auch in Gaza kein Ende nehmen, geht es beinahe täglich weiter rasant nach oben. Eine Pause gönnt sich der Kurs bislang nicht, am Freitag wurden 831 EUR als neues Allzeithoch markiert. Die neueste Phantasie generiert sich aus einer sagenhaften Auftragsflut für Kriegsgerät und vor allem für Munition aus dem gesamten NATO-Verbund. Auch die Münchener Sicherheits-Konferenz heizt die Rüstungs-Spekulationen weiter an, von Frieden sind wir anscheinend noch weit entfernt.

    Analytisch lohnt der Blick auf die Rheinmetall-Aktie, denn mit dem neuen Kursniveau haben auch die Bewertungsparameter mehr Zukunft einzupreisen. Experten auf der Plattform LSEG erwarten für 2025e bereits knapp 27 % Umsatzanstieg, so soll es dann auch die nächsten Jahre weitergehen. Nach Abzug moderat steigender Kosten ergibt sich ein Gewinnschub je Aktie von 12,32 EUR in 2024e über 21,33 EUR in 2025e und 53,29 EUR im fernen 2027. Das aktuelle KGV von 39 sinkt also sukzessive auf etwa 16 ab. Im Vergleich zu US-Technologiewerten offensichtlich ein Klacks! Die Rally dürfte also weitergehen und auch an der 1.000 EUR nur technischen Halt für eine Gedenkminute machen. Ziehen sie ihre Stopps entsprechend nach, aktuell macht die 670 EUR-Marke charttechnischen Sinn.

    dynaCERT – Hinter den Kulissen ist richtig was los

    Wer trotz vieler Kriege und Trump an die Energiewende denkt, sollte fern ab von grünen Träumereien funktionierende und für die Industrie machbare Konzepte in Augenschein nehmen. Kanada verfügt über reichlich fossile Brennstoffe und ein Riesenarsenal verschiedenster kritischer Metalle. Kein Wunder, dass innovative Unternehmen sich dort ansiedeln und Anlegern gute Investitionsmöglichkeiten offerieren. Herausstechend ist mit einigen Jahren Entwicklungsarbeit das kanadische Technologie-Unternehmen dynaCERT, ein Lieferant von wasserstoffbasierten Zusatzgeräten für Dieselmotoren in allen Verwendungsbereichen. Mit der hauseigenen Produkt-Serie unter dem Namen HydraGEN™ lassen sich Verbrennungsprozesse soweit optimieren, dass im Endeffekt je nach Nutzungsart zwischen 5 und 15 % an Treibstoff eingespart werden können. Nach langem Vorlauf hat es Anfang Oktober auch mit der wichtigen Zertifizierung durch die internationale bekannte VERRA geklappt. Die HydraGEN™-Technologie ist nun ein anerkanntes Verfahren und Teil des Anwendungsspektrums der VERRA-Organisation, d. h. Anwender der Technologie können beim Einsatz CO2-Zertifikate generieren. Das erleichtert es den Logistikern, Großflottenbetreibern und Bergbau-Unternehmen bestehende ESG-Grundsätze einzuhalten. Auch der öffentliche Nahverkehr muss mit Karbon-Reduzierungen den „NetZero“-Vorgaben der Regierungen folgen.
    dynaCERT hat sich in den letzten Monaten personell neu aufgestellt. Neben CEO Jim Payne, leitet der Deutsche Bernd Krüper nun die operativen Geschicke. Er wird durch den langen Weggefährten Doug Seneshen unterstützt, welcher bereits bei MTU und Detroit Diesel wichtige Stationen absolviert hatte. Im Januar rief das Unternehmen zudem Seth Baruch in den Beirat, gleichzeitig wurde der Berater Carbonomics LLC für die Umsetzung von VERRA Carbon Credit Projekten verpflichtet.

    In der letzten Woche haben die Kanadier eine Privatplatzierung über 5 Mio. CAD bei 0,15 CAD angekündigt. Damit sind die Kassen gut gefüllt, um im Produktumsatz mit Vollgas nach vorne zu gehen. Das Papier wird nun als ESG-relevantes Investment eingestuft, institutionelle Anleger rücken damit in den Fokus. In den vergangenen Wochen hat es wenig News gegeben, aber im Hintergrund bastelt man offensichtlich an einer großen Produkt-Offensive. Anleger können jetzt von den zuletzt bröckelnden Kursen um 0,15 CAD profitieren, bevor die nächsten großen Deals über den Ticker gehen.

    dynaCERT wird am 25. Februar auf dem nächsten International Investment Forum von Präsident Bernd Krüper vertreten. Kostenfreie Anmeldung unter diesem Link.

    Nel ASA und Plug Power – Die tiefsten Kurse liegen hinter uns

    Mehrfach analysiert werfen wir einen erneuten Blick auf den internationalen Wasserstoff-Sektor. Anleger hatten im Herbst 2024 bereits an einen Turnaround geglaubt, doch mit der HighTech- und Rüstungs-Rally wurden eben diese Aktien wieder ins Rampenlicht gerückt, Nel ASA und Plug Power standen erneut unter Druck. Spannend wird es aber nun in den nächsten Wochen. Denn Nel ASA wird seine Jahreszahlen für 2024 am 26. Februar präsentieren, einen Tag danach folgt Plug Power. Erwartet werden Q4-Verluste je Aktie von 0,0469 NOK bzw. 0,2305 USD. Sollte es nicht zu weiteren Revisionen im Orderbuch kommen, stehen die Chancen gut, dass im ersten Quartal einige neue Aufträge an Land gezogen werden konnten und der Ausblick nach oben revidiert wird. Andererseits könnte es bei schlechten Zahlen und Ausblicken zu einem erneuten Ausverkauf kommen.

    Charttechnisch lässt sich im Fall von Nel ASA bei rund 2,20 NOK oder 0,19 EUR eine gute Unterstützung ausmachen. Bei Plug Power liegt diese Barriere bei rund 1,50 USD. Sehr überraschend verlor der Kurs allein im Januar wieder rund 50 % nachdem Trump die grünen Programme seines Vorgängers Biden aufgekündigt hatte und sich aus dem Pariser Klimaschutzabkommen verabschiedete. Für die USA wird es damit wohl einen Rückschritt in der Energiewende-Diskussion geben. Ob das Land tatsächlich wieder komplett in das Öl- und Gaszeitalter zurückgeht, ist aber noch nicht in Stein gemeißelt. Aus der Biden-Amtszeit konnte sich Plug Power noch eine Darlehensbürgschaft über 1,66 Mrd. USD für den Bau von mehreren Wasserstoffanlagen sichern. Das Durchwinken dieser Zusagen erfolgte nur zwei Tage vor dem Amtsantritt des Republikaners Trump. Ob die Zusage Bestand hat, sollte alsbald bekannt werden.

    Nel ASA und Plug Power sind mittlerweile mit Kurs-Umsatz-Relationen von etwa 3 bis 4 bewertet. Natürlich dauert es noch Jahre bis endlich Gewinn erzielt wird, daher sind weitere Kapitalmaßnahmen zu erwarten. Behalten sie die Werte auf der Beobachtungsliste, damit mit guten Meldungen und steigendem Momentum sofort reagiert werden kann. Zurzeit besteht noch kein Handlungsbedarf.

    Mit über 100 % Kurszuwachs in 12 Monaten schießt die Aktie von Rheinmetall den Vogel ab. Während Nel ASA und Plug Power mit etwa 50 % Abschlag erneut abgestürzt sind, kann sich dynaCERT zumindest stabilisieren. Quelle: LSEG vom 16.02.2025

    Die Börse liebt derzeit HighTech, Künstliche Intelligenz und Rüstung. Dass diese Ausrichtung sich auch AdHoc wieder ändern kann, konnte nach den Friedensäußerungen aus dem Hause Trump an den Kursen abgelesen werden. Rheinmetall verlor 10 % innerhalb von 2 Stunden. Mit Beginn der Sicherheitskonferenz drehte die Stimmung erneut. Achtung: ESG-Investments wie dynaCERT, Nel ASA oder Plug Power werden irgendwann initial zünden, dann geht es wahrscheinlich sehr schnell mit den Kursen.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Heute werden die Nvidia-Zahlen das Börsengeschehen dominieren. Im Windschatten der 3.000 %-Aktie gibt es natürlich auch andere Protagonisten wie Rheinmetall oder BYD, die in den letzten 3 Jahren auch Vervielfacher produzierten. Beide Unternehmen hatten gute Zahlen gemeldet, aber selbst ein Aktiensplit bei BYD half nicht, die Korrektur nach unten zu verhindern. Almonty Industries hatte sich über ein NASDAQ-Listing 90 Mio. USD in die Kasse geholt und sah sich dann Leerverkäufern ausgesetzt, die jetzt aber ins Zittern geraten. Denn die Konsolidierung scheint vorüber und der Minenstart in Südkorea ist greifbar. Die Börse ist also keine Einbahnstraße, denn immer mehr bestimmen KI-Algos das Handelsgeschehen und versuchen unbedarfte Investoren durch kurzfristige Bewegungen in die falsche Richtung zu jagen. Gut dem, der klaren Kopf bewahrt. Hier ein paar Ideen.

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    Die Börse schwenkt in eine Korrektur ein. Für heiß gelaufene Titel aus dem HighTech- und Rüstungs-Sektor eine willkommene Gelegenheit etwas Dampf aus dem Kessel zu lassen. Nun ist es wichtig, die langfristigen Perspektiven gegenüber der kurzfristigen Hysterie in Relation zu setzen. Dann erkennt der Investor, wo es nach einer Korrektur zu kaufen lohnt. Noch sind die Charts erst angeschossen, eine stärkere Korrektur sollte sich anschließen. Auffällig günstig erscheinen in diesem Zusammenhang die Zink-Projekte von Pasinex Resources. Wie immer gilt: Die Ausgewogenheit im Depot rettet vor bösen Überraschungen. Wir präsentieren ein paar Ideen.

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